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Sag nicht immer „SAGEN“! ❌ 16 Verben für besseres Deutsch (B2/C1)

German shadowing practice · 280 sentences · 13:50 long · 1508 words

Sag nicht immer „SAGEN“! ❌ 16 Verben für besseres Deutsch (B2/C1)

About this practice session

This page turns the YouTube video “Sag nicht immer „SAGEN“! ❌ 16 Verben für besseres Deutsch (B2/C1)” into a German shadowing exercise. The recording is split into 280 short sentences that you can play one at a time, repeat after the speaker and record your own version for automatic pronunciation scoring.

The speaker talks at about 130 words per minute, a moderate pace, with an average of 5.4 words per sentence. That makes it suitable for intermediate learners who want natural, everyday speech.

How to practise with this video

  1. Play the first sentence and listen while reading the transcript. Notice the stress, the pauses and where the intonation rises or falls.
  2. Replay it and speak along with the speaker, copying the rhythm rather than reading word by word.
  3. Record yourself straight after the original. ShadowEcho scores each word for accuracy, fluency and completeness.
  4. Compare your recording with the original, retry the words marked in red, then move on to the next sentence.
  5. Practise 10–15 minutes a day. Coming back to the same video after a few days is an easy way to measure progress.

Transcript (German)

  1. Stell dir vor, du bist in einer Prüfung
  2. oder in einer wichtigen Besprechung und
  3. du merkst, du benutzt permanent das Wort
  4. sagen. Er sagt, ich sage, sie haben
  5. gesagt, du weißt, dass das langweilig
  6. klingt, aber dir fehlt in diesem Moment
  7. die passende Alternative. Heute ändern
  8. wir das. Ich zeige dir heute 16 Verben
  9. rund ums sprechen, die dein Deutsch
  10. sofort natürlich erklängen lassen. Wir
  11. trainieren aber nicht nur dein
  12. Vokabular, sondern auch deine Aussprache
  13. und am Ende gibt's einen kleinen Test
  14. für dich. Bist du bereit? Dann let's go.
  15. [musik]
  16. Fangen wir da an, wo [musik] das echte
  17. Leben passiert. Bei Freunden und
  18. Familie. Hier ist Sagen oft viel zu
  19. steif. Wir nutzen Wörter, die die Art
  20. des Sprechens beschreiben.
  21. Z.B. quatschen. Quatschen.
  22. Wenn wir ganz locker und entspannt
  23. reden, vielleicht auch ohne ein festes
  24. Ziel zu haben, dann quatschen wir. Wir
  25. sitzen mit Freunden zusammen. Wir reden
  26. über dies und das. Wir quatschen. Z.B.
  27. [schnauben]
  28. Wir haben gestern 3 Stunden über Gott
  29. und die Welt gequatscht. Wir haben also
  30. über alles mögliche, über verschiedene
  31. Themen gesprochen. Sprich mir jetzt
  32. nach.
  33. Wir haben gestern 3 Stunden über Gott
  34. und die Welt gequatscht.
  35. Aber Achtung, wenn jemand enorm viel
  36. redet oder auch total ungeordnet redet,
  37. dann quasselt er. Er quasselt, z.B.
  38. [schnauben]
  39. er hat die ganze Zeit gequasselt, ohne
  40. zum Punkt zu kommen. Sprich mir wieder
  41. nach. Er hat die ganze Zeit gequasselt,
  42. ohne zum Punkt zu kommen.
  43. Quasseln ist also eher negativ gemeint,
  44. wenn jemand zu viel redet.
  45. Noch etwas negativer ist labern.
  46. labern. Das ist auch ein
  47. umgangssprachlicher Ausdruck und der
  48. wird benutzt, wenn jemand zu viel redet
  49. und meistens auch noch Dinge, die für
  50. den Zuhörer gar nicht interessant oder
  51. relevant sind. Z.B. [schnauben]
  52. meine Tante labert ohne Ende. Ich kann
  53. ja gar nicht mehr zuhören.
  54. Du bist also wirklich schon etwas
  55. genervt davon, weil sie so viel redet.
  56. Meine Tante labert ohne Ende. Ich kann
  57. ihr gar nicht mehr zuhören.
  58. Wenn du allerdings [schnauben] ein
  59. entspanntes Gespräch führst, vielleicht
  60. in einer kleinen Runde mit Freunden bei
  61. einem Kaffee, dann könntest du plaudern
  62. verwenden. Plaudern, das ist ein
  63. bisschen eleganter und klingt etwas
  64. gehobener als unser erstes Verb
  65. quatschen. Z.B. Ich habe am Wochenende
  66. mal wieder mit Claudia geplaudert.
  67. Ich habe am Wochenende mal wieder mit
  68. Claudia geplaudert.
  69. [glocke]
  70. So und [schnauben] vom Sofa im
  71. Wohnzimmer springen wir jetzt direkt in
  72. den Chefsessel oder in die Universität,
  73. denn dort kommst du mit quatschen nicht
  74. weit.
  75. Wenn du [musik] eine gute Note willst
  76. oder professionell wirken möchtest,
  77. musst du präzise sein. Und das geht
  78. unter anderem mit diesen Wörtern.
  79. Schildern. Schildern.
  80. Das benutzt du, wenn du eine Situation
  81. oder Erfahrung beschreiben willst. Z.B.
  82. bitte schildern Sie Ihre Erfahrungen im
  83. Ausland. Das heißt, du sollst erzählen,
  84. was du erlebt hast. Also klar,
  85. verständlich und sachlich, also ohne
  86. große Emotionen, aber mit Details und
  87. mit deinen persönlichen Eindrücken.
  88. Sprich mir nach. Bitte schildern Sie
  89. Ihre Erfahrungen im Ausland.
  90. Darlegen, darlegen.
  91. Das ist noch ein bisschen
  92. strukturierter. Hier geht's darum, deine
  93. Argumente logisch aufzubauen. Du
  94. erklärst also nicht einfach, sondern du
  95. begründest. Er hat seine Argumente klar
  96. und verständlich dargelegt.
  97. Also, er hat Schritt für Schritt
  98. erklärt, warum er diese Meinung hat. Und
  99. jetzt du. Er hat seine Argumente klar
  100. und verständlich dargelegt.
  101. [schnauben] Erörtern.
  102. Erörtern, das ist ein ganz typisches
  103. Prüfungswort. Hier geht's nicht nur um
  104. deine Meinung, sondern es geht darum,
  105. ein Thema von mehreren Seiten zu
  106. betrachten. Z.B. im Aufsatz sollen Sie
  107. die Vor und Nachteile erörtern. Das
  108. bedeutet, du schreibst nicht nur über
  109. eine Seite, sondern du vergleichst beide
  110. Seiten. Im Aufsatz sollen sie die Vor
  111. und Nachteile erörtern.
  112. [glocke]
  113. Behaupten. Behaupten. Das ist besonders
  114. interessant, weil es oft kritisch
  115. klingt. Du sagst etwas, aber es ist
  116. nicht klar, ob es wirklich stimmt.
  117. Thomas behauptet, dass er die Prüfung
  118. ohne Vorbereitung bestanden hat. Das
  119. heißt, wir sind uns nicht sicher, ob das
  120. wirklich wahr ist. Wir zweifeln da so
  121. ein bisschen. Thomas behauptet, dass er
  122. die Prüfung ohne Vorbereitung bestanden
  123. hat.
  124. Diese Werben sind perfekt für die
  125. Prüfung, aber ich weiß, dass viele von
  126. euch trotzdem Angst haben, im
  127. entscheidenden Moment plötzlich kein
  128. Wort rauszubringen. Und genau dafür
  129. haben wir übrigens unsere Deutschkurse
  130. entwickelt. Im Deutschkampus trainieren
  131. wir solche Situationen intensiv. damit
  132. du fließend und ohne Angst sprechen
  133. kannst. Der Link ist unten in der
  134. Beschreibung.
  135. So und im Beruf brauchst du noch mal
  136. eine andere Art von Sprache. Und einige
  137. Verben schauen wir uns jetzt an.
  138. Los geht's mit dem Verbteilen.
  139. Mitteilen,
  140. das ist neutral und sehr häufig in
  141. E-Mails. Du gibst einfach eine
  142. Information weiter, ohne irgendwas zu
  143. werten. Ich möchte Ihnen mitteilen, dass
  144. wir den Termin verschoben haben. Also
  145. eine ganz einfache Information.
  146. Sprich mir wieder nach. Ich möchte Ihnen
  147. mitteilen, dass wir den Termin
  148. verschoben haben.
  149. Mit dem nächsten Verb erläutern gehst du
  150. einen Schritt weiter. Erläutern, das
  151. heißt, du erklärst etwas genauer. Es ist
  152. also sehr ähnlich zu erklären, klingt
  153. aber etwas formeller. Könnten Sie bitte
  154. die nächsten Schritte noch mal
  155. erläutern?
  156. Also nicht nur sagen, sondern wirklich
  157. verständlich erklären.
  158. Könnten Sie bitte die nächsten Schritte
  159. noch mal erläutern?
  160. Anmerken. Anmerken.
  161. Dieses Werb ist perfekt, wenn du kurz
  162. etwas hinzufügen oder ergänzen willst,
  163. z.B. in einer Besprechung. Ich möchte
  164. noch anmerken, dass wir etwas mehr Zeit
  165. brauchen. Es klingt höflich und nicht zu
  166. direkt.
  167. Ich möchte noch anmerken, dass wir etwas
  168. mehr Zeit brauchen.
  169. Und dann haben wir noch das Verben.
  170. Berichten. Hier informierst du
  171. strukturiert über etwas, oft über
  172. Ergebnisse oder Entwicklungen. Z.B.
  173. hier. Ich habe meiner Chefin von meinen
  174. Erfahrungen berichtet und auch das ist
  175. wieder ganz neutral und sachlich. Ich
  176. habe meiner Chefin von meinen
  177. Erfahrungen berichtet.
  178. Und jetzt wird's richtig interessant,
  179. denn bei den nächsten vier Verben geht
  180. es nicht nur darum, was du sagst,
  181. sondern vor allem, wie du es sagst.
  182. Los geht's mit Flüstern. Flüstern, das
  183. bedeutet sehr leise sprechen, oft in
  184. einer privaten oder geheimen Situation.
  185. Du bist ganz nah an der anderen Person.
  186. Vielleicht willst du nicht, dass jemand
  187. mithört, dann flüsterst du. Z.B.
  188. [schnauben]
  189. Anna flüstert mir die Antwort ins Ohr.
  190. Sie spricht also so leise, dass nur ich
  191. es hören kann.
  192. Sprich mir nach. Anna flüstert mir die
  193. Antwort ins Ohr. [glocke]
  194. [schnauben] Murmeln. Murmeln. Hier
  195. sprichst du auch leise, aber zusätzlich
  196. sehr undeutlich. Also oft bist du
  197. unsicher, müde oder du denkst laut vor
  198. dich hin, dann kannst du murmeln und
  199. andere verstehen dich dann kaum oder gar
  200. nicht.

Showing the first 200 of 280 sentences. Open the practice tool to go through all of them.

The original video belongs to its creator: watch it on YouTube.

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