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How to Control Your Emotions (B1) | Episode 64 | Easy German
German shadowing practice · 99 sentences · 12:00 long · 1512 words

About this practice session
This page turns the YouTube video “How to Control Your Emotions (B1) | Episode 64 | Easy German” into a German shadowing exercise. The recording is split into 99 short sentences that you can play one at a time, repeat after the speaker and record your own version for automatic pronunciation scoring.
The speaker talks at about 128 words per minute, a moderate pace, with an average of 15.3 words per sentence. That makes it suitable for intermediate learners who want natural, everyday speech.
How to practise with this video
- Play the first sentence and listen while reading the transcript. Notice the stress, the pauses and where the intonation rises or falls.
- Replay it and speak along with the speaker, copying the rhythm rather than reading word by word.
- Record yourself straight after the original. ShadowEcho scores each word for accuracy, fluency and completeness.
- Compare your recording with the original, retry the words marked in red, then move on to the next sentence.
- Practise 10–15 minutes a day. Coming back to the same video after a few days is an easy way to measure progress.
Transcript (German)
- Lukas, ich bin so wütend. Ich könnte platzen. Wütend? Was ist passiert, Anna? Mein Chef
- hat mich heute vor allen kritisiert, vor allen Kollegen. Ich war so wütend, ich hätte schreien
- können. Das klingt frustrierend, aber hast du geschrienen? Nein, ich habe nichts gesagt, aber
- ich habe den ganzen Tag nur an diese Situation gedacht. Ich war innerlich so wütend. Anna,
- das ist ein Problem mit der Emotionskontrolle. Du unterdrückst deine Emotionen, statt sie zu
- kontrollieren. Emotionskontrolle? Was ist das? Ich dachte, ich soll meine Emotionen nicht
- zeigen. Das ist ein Missverständnis. Emotionen nicht zeigen ist nicht dasselbe wie Emotionen
- kontrollieren. Und genau darüber sprechen wir heute in Learn German Podcast. Wirklich,
- das ist unser Thema. Ja, heute sprechen wir über Emotionen. Wie kontrolliert man sie? Wie
- verarbeitet man sie? Und warum ist es wichtig, sie nicht zu unterdrücken? Das ist genau das,
- was ich brauche. Ich will lernen, mit meinen Gefühlen umzugehen. Du hörst Learn German Podcast,
- Deutsch lernen für Level B1 und heute Emotionen kontrollieren oder wie du deine Gefühle in den
- Griff bekommst. Los geht's. Also Lukas, fangen wir ganz vorne an. Was sind Emotionen überhaupt?
- Emotionen sind Gefühle. Sie sind Reaktionen deines Körpers auf Situationen, z.B. Freude, Trauer, Wut,
- Angst. Also sind Emotionen normal? Ja, Emotionen sind völlig normal. Jeder Mensch hat sie. Sie sind
- ein Teil von uns. Warum habe ich dann manchmal das Gefühl, meine Emotionen sind falsch? Weil
- viele Menschen glauben, dass Emotionen schwach machen. Das ist falsch. Emotionen sind nicht
- schwach. Sie sind menschlich. Also ist es okay wütend zu sein? Ja, es ist okay wütend zu sein.
- Es ist okay traurig zu sein. Es ist okay Angst zu haben. Aber wenn ich wütend bin und schreie,
- ist das nicht okay? Genau, die Emotion selbst ist okay, aber wie du sie ausdrückst ist wichtig.
- Also, die Emotion ist okay. Der Ausdruck muss kontrolliert sein. Genau, Anna,
- du hast es verstanden. Anna, wir müssen über drei wichtige Dinge sprechen. Erstens, Emotionen
- erkennen. Zweitens, Emotionen verstehen. Drittens, Emotionen kontrollieren. Drei Schritte, das klingt
- machbar. Erster Schritt: Emotionen erkennen. Du musst wissen, was du fühlst. Ich weiß doch,
- was ich fühle. Ich bin wütend. Bist du wirklich wütend oder bist du enttäuscht oder verletzt? Oder
- hast du Angst? Das ist eine gute Frage. Vielleicht war ich nicht nur wütend, vielleicht war ich auch
- verletzt, weil mein Chef mich vor allen kritisiert hat. Genau. Oft ist die Emotion komplex. Es ist
- nicht nur eine Emotion, sondern mehrere. Also muss ich genau hinschauen, was ich fühle. Ja, und wenn
- du weißt, was du fühlst, kannst du besser damit umgehen. Zweiter Schritt: Emotionen verstehen. Wie
- verstehe ich meine Emotion? Frag dich, warum fühle ich so? Was hat diese Emotion ausgelöst? Warum bin
- ich wütend? Weil mein Chef mich kritisiert hat. Und warum hat dich die Kritik so wütend gemacht?
- Weil ich viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt habe und weil er mich vor allen kritisiert hat.
- Das war respektlos. Sehr gut, Anna. Du verstehst jetzt die Ursache deiner Wut. Und was mache ich
- jetzt? Dritter Schritt: Emotionen kontrollieren. Wie kontrolliere ich meine Wut? Erstens, atme tief
- durch. Zweitens, zähne bis Zeh. Drittens, geh aus der Situation. Also nicht sofort reagieren.
- Genau. Wenn du wütend bist, ist dein Gehirn im Alarmmodus. Du kannst nicht klar denken. Mein
- Gehirn ist im Alarmmodus. Ja, das ist die Kampf oder Fluchtreaktion. Du musst erst runterkommen,
- bevor du reagierst. Ich gebe dir jetzt konkrete Tipps. Tipp Nummer 1: Atemtechniken. Atmen.
- Atme tief ein und aus. Fünf mal. Das beruhigt dein Nervensystem. Und das hilft bei Wut. Ja,
- probiere es aus. Atme ein und aus. Fühlst du die Ruhe? Ja, ein bisschen. Tipp Nummer 2: Benenne
- deine Emotion. Wie benenne ich meine Emotion? Sag laut oder leise: "Ich bin wütend." Oder: "Ich bin
- traurig. Oder ich habe Angst." Ich bin wütend. Das fühlt sich gut an. Es macht die Emotion kleiner.
- Genau. Wenn du die Emotion benennst, verliert sie ihre Macht. Das ist interessant. Tipp Nummer 3:
- Geh spazieren. Spazieren? Ja. Bewegung hilft Emotionen abzubauen. Ein Spaziergang an der
- frischen Luft wirkt Wunder. Das stimmt. Nach einem Spaziergang fühle ich mich immer besser.
- Tipp Nummer 4: Sprich mit jemandem. Über meine Emotionen sprechen? Ja. Sprich mit einem Freund,
- mit der Familie, mit einem Therapeuten. Ich spreche selten über meine Gefühle. Versuche es,
- Anna. Es hilft ungemein. Und Tipp Nummer 5. Tipp Nummer 5: Schreib deine Emotionen auf.
- Aufschreiben? Ja, ein Tagebuch hilft. Schreib auf, was du fühlst und warum. Das habe ich
- früher gemacht. Es hat mir geholfen. Dann fang wieder damit an. Tipp Nummer 6: Akzeptiere deine
- Emotionen. Akzeptieren, was bedeutet das? Sag nicht, ich darf nicht wütend sein. Sag ich bin
- wütend, das ist okay. Ich bin wütend, das ist okay. Genau. Wenn du deine Emotion akzeptierst,
- kämpfst du nicht dagegen an. Also nicht unterdrücken, sondern akzeptieren. Perfekt.
- Tipp Nummer 7: Visualisiere eine ruhige Situation. Visualisieren? Stell dir einen ruhigen Ort vor,
- einen Strand, einen Wald, einen Berg. Bleib dort in Gedanken. Das mache ich manchmal. Es
- beruhiget mich. Dann mach es öfter. Ich erzähle dir jetzt eine Geschichte, Anna, von einem Mann,
- der seine Emotionen nicht kontrollieren konnte. Erzähl mir. Sein Name war Herr Weber. Er war der
- Chef einer großen Firma. Und was war sein Problem? Er wurde schnell wütend. Wenn etwas schiefging,
- schrie er seine Mitarbeiter an. Das ist nicht gut. Nein, seine Mitarbeiter hatten
- Angst vor ihm. Sie machten Fehler, weil sie nervös waren. Und dann eines Tages hat ihn
- sein bester Mitarbeiter verlassen. Er sagte: "Ich kann nicht mehr mit dir arbeiten. Du respektierst
- mich nicht." "Das ist traurig." Herr Weber war geschockt. Er hat gemerkt, ich muss etwas ändern.
- Hat er etwas geändert? Ja, er hat einen Kurs über Emotionskontrolle gemacht. Er hat gelernt, seine
- Wut zu kontrollieren. Und heute ist er besser. Ja, er ist ruhiger. Seine Mitarbeiter respektieren ihn
- mehr. Die Firma läuft besser. Also kann man lernen, seine Emotionen zu kontrollieren? Ja,
- Anna, jeder kann es lernen. Tipp Nummer 8: Mach eine Pause. Eine Pause? Wenn du merkst, dass du
- emotional wirst, mach eine Pause, geh raus, trink ein Glas Wasser. Also nicht sofort reagieren.
- Genau. Eine Pause gibt dir Zeit durchzuatmen und klar zu denken. Und Tipp Nummer 9. Tipp Nummer 9:
- Übe dich in Achtsamkeit. Achtsamkeit? Ja, Achtsamkeit bedeutet im Moment zu leben,
- nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft. Das ist schwer für mich. Es ist
- Übungssache. Fang klein an. 5 Minuten am Tag. Und Tipp Nummer 10. Tipp Nummer 10:
- Sei freundlich zu dir selbst. Freundlich zu mir selbst? Ja, wenn du eine starke Emotion hast,
- sei nicht hart zu dir. Sag, das ist okay. Ich bin menschlich. Das ist schwer für mich. Ich
- bin immer streng mit mir. Versuche freundlicher zu dir zu sein. Du verdienst Mitgefühl. Danke,
- Lukas. Das muss ich lernen. Lukas, ich habe eine Frage. Natürlich. Was möchtest du wissen? Was ist,
- wenn ich meine Emotionen nicht kontrollieren kann, wenn ich einfach zu wütend oder zu traurig
- bin? Dann ist das okay, Anna. Manchmal sind Emotionen einfach zu stark. Das ist menschlich.
- Und was mache ich dann? Dann lass die Emotion zu. Weine, wenn du traurig bist. Schrei in ein Kissen,
- wenn du wütend bist. Wirklich? Das ist okay. Ja, es ist besser, die Emotion rauszulassen, als sie
- zu unterdrücken. Unterdrückte Emotionen machen krank. Also muss ich meine Emotionen manchmal
- einfach rauslassen. Genau. Und danach fühlst du dich besser. Das werde ich versuchen. Das ist eine
- gute Entscheidung, Anna. Also Lukas, fassen wir zusammen, was wir heute gelernt haben. Punkt 1:
- Emotionen sind normal. Sie sind nicht schwach, sie sind menschlich. Punkt 2: drei Schritte: Emotionen
- erkennen, verstehen und kontrollieren. Punkt 3: Atemtechniken helfen sich zu beruhigen. Punkt 4:
- Benenne deine Emotion. Sie verliert dann ihre Macht. Punkt 5: Bewegung und Spaziergange bauen
- Emotionen ab. Punkt 6: sprich mit jemandem über deine Gefühle. Punkt 7: Schreib deine Emotionen
- auf. Punkt 8: Akzeptiere deine Emotionen, kämpfe nicht gegen sie an. Punkt 9: Mach eine Pause,
- wenn du emotional wirst. Punkt 10: Sei freundlich zu dir selbst. Du verdienst Mitgefühl.
- Und vergisst nicht, Emotionen kontrollieren bedeutet nicht, sie zu unterdrücken. Es bedeutet,
- sie zu verstehen und zu lenken. Und jetzt kommt die Aufgabe für euch, liebe Zuhörer. Ja,
- eure Aufgabe für diese Woche: beobachtet eure Emotionen. Wenn ihr eine starke Emotion fühlt,
- fragt: "Was fühle ich? Warum fühle ich das?" Schreibt in die Kommentare, was ihr beobachtet
- habt. Und jetzt kommt der Challenge für diese Woche. Ein Challenge. Ich bin bereit. Wenn ihr
- das nächste Mal wütend seid, atmet fünf mal tief durch, dann entscheidet, wie ihr reagieren wollt.
- Das ist eine großartige Übung. Und vergesst nicht, du bist nicht deine Emotionen, du hast sie nur.
- Vielen Dank fürs Zuhören, liebe Lernde. Wir hoffen, diese Folge hat euch geholfen. Und jetzt
- atme ich fünf mal tief durch. Mein Kopf ist noch voll. Atme durch, Anna. Du schaffst das. Danke,
- Lukas. Tschüss zusammen. Bis zur nächsten Folge. Tschüss. Und denk dran, Emotionen sind
- wie Wellen. Sie kommen und gehen. Du musst nicht ertrinken. Und jetzt ab zur Meditation. Tschüss.
The original video belongs to its creator: watch it on YouTube.
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