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Fußball - Slow German #079
German shadowing practice · 89 sentences · 9:07 long · 792 words

About this practice session
This page turns the YouTube video “Fußball - Slow German #079” into a German shadowing exercise. The recording is split into 89 short sentences that you can play one at a time, repeat after the speaker and record your own version for automatic pronunciation scoring.
The speaker talks at about 90 words per minute, a slow pace, with an average of 8.9 words per sentence. That makes it a good choice for beginners and for working on individual sounds.
How to practise with this video
- Play the first sentence and listen while reading the transcript. Notice the stress, the pauses and where the intonation rises or falls.
- Replay it and speak along with the speaker, copying the rhythm rather than reading word by word.
- Record yourself straight after the original. ShadowEcho scores each word for accuracy, fluency and completeness.
- Compare your recording with the original, retry the words marked in red, then move on to the next sentence.
- Practise 10–15 minutes a day. Coming back to the same video after a few days is an easy way to measure progress.
Transcript (German)
- Slow German existiert seit 2007.
- Seit sieben Jahren also drücke ich mich vor diesem Thema.
- Aber jetzt muss ich es machen: Ich muss Euch über Fußball in Deutschland erzählen.
- Denn Fußball ist der wichtigste Sport der Deutschen -- und deswegen darf ich ihn hier
- nicht länger ignorieren.
- Auch wenn mich persönlich dieses Hobby überhaupt nicht interessiert.
- Aber egal.
- Bitte schön:
- Worum geht es beim Fußball?
- Zunächst einmal spielen zwei Mannschaften gegeneinander.
- Jede Mannschaft hat 11 Spieler.
- Zehn davon sind sogenannte Feldspieler, einer ist der Torwart.
- Der Ball darf nur mit dem Fuß oder dem Kopf berührt werden, nicht mit den Händen.
- Dann wird gespielt -- 45 Minuten lang.
- Nach einer kurzen Pause geht es weiter -- nochmal 45 Minuten lang.
- Das nennt man Halbzeit.
- Die erste Halbzeit und die zweite Halbzeit.
- Gespielt wird meistens auf grünem Rasen, auf einem rechteckigen Spielfeld mit zwei
- Toren an den kürzeren Seiten des Spielfelds.
- Tja, und das Ziel dieses Spiels?
- Einen Ball in das gegnerische Tor zu treten oder zu köpfen.
- Klingt doch eigentlich ganz simpel, oder?
- Ist es aber nicht, weil natürlich der Torwart und alle anderen Spieler der gegnerischen
- Mannschaft versuchen, das zu verhindern.
- Gewonnen hat die Mannschaft, die am meisten Tore geschossen hat.
- Wenn beide gleich viele Tore schießen, heißt das Unentschieden.
- Der Torwart darf den Ball übrigens mit den Händen berühren.
- Jetzt erstmal zur Geschichte.
- Fußball ist kein deutsches Spiel.
- Erfunden wurde es in Großbritannien.
- Und zwar vor ungefähr 150 Jahren.
- Damals haben Studenten der Universität Cambridge sich Regeln ausgedacht für den Fußball,
- den es natürlich schon viel länger gab.
- Dann hat sich das Spiel verbreitet -- und kam auch nach Deutschland, und zwar 1874.
- Ein Lehrer brachte das Spiel an eine Schule.
- Im gleichen Jahr wurde von Engländern der „Dresden English Football Club" gegründet.
- Im Jahr 1900 wurde es dann typisch Deutsch: Der Deutsche Fußball-Bund DFB wurde gegründet.
- 1908 wurde Fußball olympische Disziplin.
- 1930 gab es die erste Fußball-Weltmeisterschaft.
- Seit 50 Jahren gibt es in Deutschland die Fußball-Bundesliga.
- In jeder Saison muss jeder Verein gegen jeden anderen Verein der Liga antreten -- und daraus
- ergibt sich, wer am Besten spielt.
- Die schlechtesten zwei Mannschaften steigen in die Zweite Bundesliga ab.
- Beste Mannschaft ist derzeit der FC Bayern München.
- Vorher war es Borussia Dortmund.
- Rund um den Fußball gibt es viele Begriffe, die man nicht sofort versteht.
- Da ist der Strafraum -- das ist der Bereich vor dem Tor.
- Er ist mit Linien eingezeichnet.
- Hier gelten andere Regeln als im Rest des Fußballfeldes.
- Dann gibt es die gelbe und rote Karte -- der Schiedsrichter, der also aufpasst, dass sich
- alle an die Regeln halten, kann diese als Strafe vergeben.
- Als Ermahnung für Fehlverhalten gibt es die gelbe Karte, und die rote Karte bedeutet,
- dass der Spieler das Spielfeld verlassen muss.
- Das nennt man Platzverweis.
- Und dann gibt es noch das „Abseits" - aber das erkläre ich hier nicht.
- Wenn in Deutschland die Männer den Frauen zeigen wollen, dass diese Fußball nicht verstehen,
- fragen sie immer nach der Abseitsregel.
- Das ist mir hier zu gefährlich.
- Und ehrlich gesagt auch zu egal...
- Nicht egal ist Fußball aber den zahlreichen Fans.
- Schon viele kleine Kinder, meistens Jungs, sind begeisterte Fußballfans.
- Sie kaufen sich die Trikots ihrer Stars, gehen natürlich selber in den Fußballverein und
- am Samstag ins Stadion.
- Das größte Stadion in Deutschland ist der Signal Iduna Park in Dortmund, da passen über
- 80.000 Menschen rein.
- Viele Fans haben eine Dauerkarte, gehen also die ganze Saison lang zu jedem Spiel.
- Sie hängen sich Schals um den Hals und kleiden sich in den Farben ihrer Mannschaft.
- Es gibt bestimmte Fan-Gesänge, und die Stimmung im Stadion ist wie bei einem Fest.
- Natürlich gibt es auch Schattenseiten, Ihr kennt sicher das Phänomen der Hooligans -- aber
- das ist ein anderes Thema.
- Wir wollen heute den Sport und die Freude an diesem Hobby in den Mittelpunkt stellen.
- Wobei -- als Hobby darf man das alles gar nicht mehr bezeichnen.
- Denn es geht beim Fußball in erster Linie auch um Geld.
- Allein die Bundesliga hatte in der Saison 2011/2012 Einnahmen von über 2 Milliarden
- Euro.
- Da geht es natürlich auch um Werbung und um Merchandising.
- Dazu gibt es natürlich auch Ausgaben - der Einkauf von neuen Spielern ist teuer, mittlerweile
- werden gerne Millionen bezahlt, damit ein Spieler von einem Verein zum anderen wechselt.
- Der große Fußballtag ist in Deutschland übrigens der Samstag -- nachmittags finden
- die wichtigen Spiele statt, und am Abend kann man sich die Ergebnisse in der Sportschau
- im Fernsehen anschauen.
- So, hätten wir dieses Thema also auch erledigt.
- Bis zum nächsten Mal!
- Dann wieder eine Premium Content Folge.
- Ich erzähle Euch, was uns in Deutschland gerade beschäftigt.
- Und ich freue mich, wenn Ihr diese Arbeit unterstützt und die Episode für einen Euro
- kauft.
- Danke schön!
- Eure Annik
The original video belongs to its creator: watch it on YouTube.
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